Bildungs- und Austauschprogramme

Beim Begriff „Schüleraustausch“ denkt man automatisch an eine Sprachreise nach London, Paris oder Brighton und man fragt sich vielleicht auch, was jungen Menschen ein Austauschprojekt mit einem exotischen Land wie Georgien bringen könnte.

Es ist einfach eine tolle Möglichkeit, sich mehr mit der eigenen Kultur und Sprache auseinanderzusetzen, auch eine neue Kultur kennenzulernen, vielleicht sogar das Interesse für eine neue Sprache zu entwickeln, neue Freundschaften zu knüpfen und in eine faszinierende fremde Welt einzutauchen.

Doch nicht nur für Schüler gibt es Bildungsprogramme mit Hilfe unseres Vereines, auch Lehrer-Weiterbildungen werden von unserem Verein organisiert.

Partnerländer

Georgien

Georgien ist eine demokratische Republik, hat eine Ausdehnung ungefähr wie Österreich, aber nur rund 4 Mil. Einwohner. Die Bevölkerung ist christlich-orthodox geprägt, überaus gastfreundlich und fühlt sich Europa zugehörig. Das Land liegt an der Ostküste des Schwarzen Meeres, ist im Norden durch das Kaukasusmassiv – bis über 5000 m – von Russland begrenzt, im Osten von Aserbaidschan und im Süden von Armenien und der Türkei.
Der Westen Georgiens, am schwarzen Meer, weist ein subtropisch feuchtes Klima auf, während der Osten mit der kachetischen Ebene und dem zweitlängsten Fluss, Alasani, von einem trockenen und gemäßigten Kontinentalklima geprägt ist. In diesem Teil Georgiens liegt auch Telawi mit der Schule Nr.9 und das größte Weinanbaugebiet des Landes. Zum größten Teil wird dieser Wein noch in riesigen, in die Erde versenken Amphoren gekeltert, noch so, wie vor hunderten von Jahren.

Telawi mit Kaukasusmassiv
Swanetien

Die Stadt Dmanassi liegt im südlichen Georgien, etwa 85 km südwestlich von Tbilisi (Tiflis). 1999 wurde das dortige Plateau durch Funde von 1,7 – 1,8 Millionen Jahre alten Körperskeletten weltberühmt. Dies ist der älteste Fund eines Homoiden (Menschen) in Europa.6000 vor Christus ist Georgien die Wiege der europäischen Zivilisation.
Bereits vor 1,8 Millionen Jahren siedelten Menschen in Georgien und staatliche Gebilde sind bereits im 4.Jahrhundert vor Christus entstanden. Seit dem 4. Jahrhundert christanisiert, fühlen sich die Georgier immer schon dem europäischen Kulturkreis zugehörig.

(links) Der älteste Europäer ist ein Georgier!
Schädel eines Homo erectus (rechts)
Karte von Georgien und seinen Nachbarländern

Weitere interessante und spannende Einblicke in die Kultur Georgiens unter folgendem Link: https://www.georgienseite.de oder https://www.georgia-insight.eu/reiseinspiration/sehenswertes

Ukraine

Im Jahr 2017 begann unser Verein seine Projek- beziehungsweise Bildungsarbeit auf ein weiteres osteuropäisches Land auszuweiten. Es wurde ein Bildungsprojekt mit einem Bau-Kolleg in der Mittel-Ukraine, Kropywnyzkyj, ausgearbeitet. Im Fokus steht dabei die duale Berufsausbildung. Durch gezielte Schulungen, Hospitationen und Praktiken sowie die Ausarbeitung eines Lehrplanes, soll unsere Partnerschule als Schulversuch das duale Ausbildungssystem einführen. Ein Methodentraining für Lehrpersonen mit Schwerpunkt auf didaktischen Grundsätzen, unterliegt ebenso unserer operativen Zusammenarbeit. Aber auch die Ausstattung mit neuen technischen Werkzeugen und Geräten wird dank Spenden österreichsicher Firmen erweitert und aktualisiert.

Partnerschulen

Modellschule Graz

Die Modellschule in Graz ist ein privates Realgymnasium mit Öffentlichkeitsrecht und bildnerischem Schwerpunkt. Schulerhalter ist der Verein „Modellschule Graz“, in dem alle Schüler, Schülerinnen, Lehrpersonal und Eltern Mitglied sind. Schuldemokratie ist eine wichtige Basis der Schulführung. Das bedeutet, dass alle aktiv eingebunden sind und alle Schulpartner eingeladen sind, die Schule mitzugestalten. 

Die Unterstufe der Modellschule wird nach einem verschränkten Ganztagesmodell geführt. Der Unterricht dauert von 7:45 bis 16:45. Verschränkt bedeutet, dass Unterrichtszeiten, Lernzeiten und Freizeiten miteinander verwoben sind. Neben den Fachlehrerinnen und Fachlehrern stehen auch Sozialpädagogen, Sozialpädagoginnen und eine Schulpsychologin als Unterstützung zur Verfügung. Alle Aufgaben werden in der Schule erledigt. Zu Mittag wird in der Schulküche täglich frisch ein ausgezeichnetes – auch vegetarisches – Menü zubereitet. Seit vielen Jahren wird die Schulküche mit dem Grünen Teller top ausgezeichnet.
Die Oberstufe wird nicht mehr als Ganztag geführt. Sie bietet eine breite Palette an Begabungsförderungsangeboten. Auch die Kinder der Oberstufe essen in der Schule. 

Die Modellschule bietet neben dem bildnerischen, künstlerischen Schwerpunkt ein vielfältiges pädagogisches Angebot, um die Kinder zu fördern und in ihrer Entwicklung zu begleiten. Freie Lernformen, Lernwerkstätte, Lernen auf Reisen und Teilnahme am Erasmusprogrammen, Projektunterricht, Theaterpädagogik, MINT (=naturwissenschaftliche) Vertiefungsangebote und vieles mehr prägen den bunten Schulalltag. 

Neben der Persönlichkeitsbildung steht auch das soziale Lernen im Mittelpunkt. Alle Schulpartner begegnen sich auf Augenhöhe, wozu auch das „Du“-Wort zwischen Lehrerinnen, Lehrern, Schülern und Schülerinnen beiträgt. Allen ist ein persönlicher und respektvoller Umgang miteinander wichtig. Probleme untereinander werden in den sozialen Lernstunden ausdiskutiert und auch unter Beiziehung von Vertrauenspersonen gut gelöst. Diese Art der Konfliktlösung lernen die Kinder bereits ab der 1. Klasse und das prägt sie für ihr ganzes Leben. 

Eine Schulbibliothek, ein Turnsaal, Aufenthaltsräume zum Spielen, Lesen und Entspannen und der Schulhof stehen den Kindern in ihrer schulischen Freizeit immer offen. 

Schule Nr. 9 Telawi

Schulen in Georgien haben nicht so wie bei uns Namen, sondern ausschließlich Nummern. Die Deutsche Schule Nr. 9 in Telawi ist die einzige Schule in Kachetien mit Deutsch als Hauptgegenstand. Sie ist eine 28-klassige Schule mit rund 600 Schülern, hat eine Pflichtschule von der 1. bis zur 9. Schulstufe und darüber hinaus die 10. bis 12. Schulstufe mit Matura. Deutsch wird als Hauptgegenstand von der ersten Schulstufe an unterrichtet. In den höheren Schulstufen ist das Fach Tourismus ein Teil des Lehrplanes, mit Ausbildung zum Kellner,  Koch und zur Hotelfachkraft.
Die Schule liegt auf einem leichten Hang in der Hauptstadt Kachetiens, Telawi. Kachetien ist ein Land im Osten Georgiens und ist insofern mit der Steiermark zu vergleichen, als dieses Land klimatisch in etwa die gleiche Situation aufweist und andererseits auch eine alte, ausgeprägte Weinkultur hat.

.

Schüler- und Lehrerbildungsprogramme

1. deutschsprachige Schülergruppe in Graz November 2014

Vom 24.11. bis 9.12.2014 besuchten 3 Mädchen und 2 Buben aus der Schule Nr.9 in Telawi mit Frau Dir. Tinatin Javakhishvili Graz, um zwei steirische Berufsschulen kennen zu lernen, dem Unterricht in verschiedenen Fächern beizuwohnen und Kontakt mit der Tourismusschule Gleichenberg aufzunehmen. Neben theoretischem Unterricht an den Vormittagen gab es an einigen Nachmittagen in der LBS (Landesberufsschule) auch interessante praktische Lehrveranstaltungen in den Werkstätten. Aber auch ein Empfang von Stadtrat Hohensinner im Bürgermeisteramt mit Essen, ein Johanneum-Besuch, eine Stadtführung, Schloss Kornberg, Schokoladenfabrik Zotter, Buschenschankbesuch und ein abendlicher Spaziergang durch den grazer Advent-Markt neben anderen Aktivitäten, gehörten zum Programm. Der Besuch der Tourismusschule mit Empfang durch Dir. Haas mit Kochvorführung und anschließendem Essen, war einer der Höhepunkte dieses Graz-Besuches.
Am Sonntag den 7.12.2014 wurde noch die Burg Kapfenstein mit Greifvogelschau besucht und eine Fahrt nach Mariazell mit Basilikabesuch und zum berühmten Weihnachtsmarkt unternommen. Am Montag verbrachte und nächtigte die Gruppe in Wien um am nächsten Tag nach Tbilisi abzufliegen

Die persönliche Kochvorführung von Direktor Haas war außergewöhnlich beeindruckend
Besuch im Bürgermeisteramt

Besuch einer Lehrerdelegation aus Georgien Jänner 2017

Im Jänner 2017 konnte unser Verein zwei Direktorinnen und fünf Lehrerinnen der Schule Nr.9 in Telawi (Georgien) nach Graz einladen, um drei Schulen im Raum Graz kennen zu lernen. Sie durften in verschiedenen Klassen der Modellschule, des BRG Klusemann und des bischöflichen Gymnasiums hospidieren und bekamen dadurch einen Einblick über unser Schulsystem in Österreich und die unterschiedlichen Organisationsstrukturen verschiedener Schultypen. Die Pädagoginen waren sehr interessiert und überrascht von den sehr offenen und modernen Schulbetrieben.

Empfang der Lehrerinnen aus unserer Partnerschule Telawi im Rathaus

1. Schüleraustausch November 2017

Am 9.November konnten 3 Mädchen, 2 Buben und eine Lehrerin vollkommen übermüdet aus unserer Partnerschule in Telawi kommend, am Flughafen Schwechat freudig empfangen werden. Trotzdem wollten alle noch einen Kurzbesuch der wiener Innenstadt abstatten.

Erst um etwa 22 Uhr kamen wir in der Modellschule an, und die Kinder wurden von ihren Gasteltern nachhause gebracht.
Trotzdem die georgischen Schüler täglich mit ihren Freunden aus Graz die Schule besuchten, war nachmittags und abends noch Zeit für Stadtführung, Empfang im Rathaus durch Stadtrat Kurt Hohensinner, abendlicher Bummel durch die weihnachtlich geschmückte Altstadt und Aktivitäten der Gasteltern wie gemeinsames Kochen, Backen, Singen und Musizieren.
Übrigens, auch Frau Deutsch-Lehrerin Lela musste die Schulbank drücken und ihrer Direktorin in Telawi einen ausführlichen Bericht über ihre Fortbildung in Graz abliefern.

Besuch im Rathaus, Sitzungssaal

Viel zu schnell vergingen die Tage für die georischen und grazer Kinder in dieser schönen Stadt. Aber es gibt ja ein Wiedersehen im nächsten Jahr in Georgien, wo die Grazer bei den georgischen Gasteltern wohnen werden und die Kultur, die Landschaft und ihre Bewohner kennen lernen können.

Stadtführung
Besichtigung der Kunst-Uni MUMUT
Umtrunk bei engagierter Gastfamilie

Gegenbesuch in Telawi 2018

In der ersten Septemberwoche 2018 konnten einige Schüler mit ihren Eltern, die georgische Schüler in Graz beherbergt hatten, diese in ihrer Heimatstadt Telawi besuchen. In umfangreichen Ausflügen lernten die Besucher aus Graz Sehenswürdigkeiten in der Region Kachetien kennen.

2. Schüleraustausch November 2018

Am 17. November 2018 konnten wir 3 Buben, 4 Mädchen und eine Lehrerin aus unserer Partnerschule in Telawi am Flughafen in Wien begrüßen. Nach einem kurzen Wienbesuch ging es zur Mittagsjause bei McDonalds südlich von Wien und dann nach Graz in die Modellschule, wo die Gasteltern schon warteten, um mit ihren Schützlingen nachhause zu fahren.
In diesem Jahr durften wir eine weitere Schule für unsere Idee des Schüleraustausches gewinnen. Dank der Direktorin Frau Mg. Gudrun Finder und des Klassenvorstandes Herrn Mg. Walter Friedrich durfte ein Mädchen in der AHS Köflach die Schule besuchen und ihre Deutschkenntnisse in der Schule und bei ihrer Gastfamilie verbessern.
Wieder wurden die Kinder in das grazer Rathaus eingeladen, und konnten eine Stadtführung mitmachen. Weiters besuchten sie die Schokoladenmanufaktur Zotter, den Maturaball der Modellschule in Graz und das Magnawerk in Thondorf. Auch abendliche Stadtbummel mit ihren Freunden aus Graz durften natürlich nicht fehlen.
Am 1. Dezember verabschiedeten wir uns dann am Flughafen Schwechat von unserem Besuch in Erwartung eines Gegenbesuches in Georgien.

Bildungsprojekt für Schüler und Lehrer aus Telawi 2.- 9.Mai 2019

Nach Ankunft in Wien wurde die Gruppe mit zwei PKW von Hannes Winkler und Johann Hasenhütl abgeholt und durch eine Wien-Besichtigung begann der erste Tag mit einem Kulturprogramm.

Am Abend wurden die Direktorin und zwei Lehrerinnen nach Graz in eine AirBnb gemieteten Wohnung untergebracht. Die Schüler wurden privat bei Johann Hasenhütl in St. Radegund bei Graz untergebracht.

Am zweiten Tag wurde die Gruppe im Berufsschulzentrum begrüßt und die duale Berufsausbildung praktisch und theoretisch vorgestellt. Die SchülerInnen wurden in den praktischen Unterricht miteingebunden. Dadurch konnten sie einen Einblick in unser Ausbildungssystem bekommen. Die Direktorin und die Lehrerinnen besuchten ein Didaktikseminar für Unterrichtsmethoden, welches von Frau Dr. Susanne Leonhardsberger geleitet wurde. Am späten Nachmittag hatten wir eine private Führung in der Kunstuniversität Graz mit anschließenden Gesprächen über ein Austauschprogramm. Nach dem Abendessen besuchte die Gruppe ein Konzert in der Kunstuniversität.

Bei der Projektbesprechung am Samstag war der inhaltliche Schwerpunkt auf den Fortschritt unserer Projektziele gerichtet. Im Anschluss daran hatten die Gäste die Gelegenheit Graz zu besichtigen. Der Abend wurde mit einem Besuch in der Graz Oper sowie mit einem Besuch in einem Tanzlokal beendet.

Am Sonntag war ein Ausflug in die obersteirische Gebirgswelt geplant, der jedoch aufgrund von starkem Schneefall abgebrochen werden musste. Als Ersatzprogramm wurde das oststeirische Almenlandgebiet ausgewählt. Das Arnold Schwarzenegger Museum und die Fuchs Kirche in Tal bei Graz wurden ebenfalls ins Ersatzprogramm aufgenommen.

Am Montag startete das Praktikum für die Schüler und eine Lehrerin in Hartberg bei der Firma GeoGis. Unsere georgischen Gäste wurden mittels PKW nach Hartberg gebracht und am Abend wieder abgeholt um nach St. Radegund bzw. Graz coiffeurt zu werden.
Die Direktorin und eine Begleitlehrerin hatten Hospitationen in der Landesberufsschule. Direktor Vogelsberger informierte über die Berufsausbildung an der LBS 2.
Am Nachmittag war ein gemeinsamer Besuch beim Landeshauptmann Stv. Mag. Schickhofer am Programm. Anschließen wurde die Nova Air besichtigt.

Am Dienstag wiederum Praktikum für Schüler und Lehrer.
Am Vormittag konnte die Direktorin mit den Lehrerinen Hospitationen und didaktische Grundsätze im dualen Ausbildungssystem im Schulzentrum kennenlernen, während am Nachmittag die Schokoladenmanufaktur Zotter besichtigt wurde. Der Abend stand zur freien Verfügung.

Am Mittwoch vormittag waren Schüler und die Lehrer erneut im Praktikum.
Die Lehrer konnten in der Landesberufsschule 2 am praktischen Unterricht hospitieren. Am Nachmittag wurde eine Fahrt nach Hartberg unternommen. Eine Besichtigung bei der Firma GeoGis bzw. Präsentation der praktischen Arbeiten der Schüler fand statt. Danach Weiterfahrt zur Gemeinde St. Johann in der Haide, Begrüßung durch den Bürgermeister, Vorstellung der Gemeinde und Vortrag über die Gemeindestrukturen und Aufgabenbereiche. Anschließend gemeinsames Abendessen, Diskussion und Reflexion. Anschließend Rückfahrt nach Graz und St. Radegund mit zwei PKWs.

Am Donnerstag verabschiedeten sich unsere Projektbesucher und fuhren mit dem Bus nach Wien-Schwechart zum Rückflug nach Georgien.

3. Schüleraustausch September 2019

Am Sonntag den 22. September um 17:50 Uhr landeten in Schwechat 9 Mädchen, 3 Buben und eine Lehrerin aus unserer Partnerschule in Telawi. Nach einer Stunde Wien-Innenstadt-Bummel und Essen im McDonalds erreichten unsere Gäste um etwa 23:00 Uhr die Modellschule, um mit ihren schon wartenden Gasteltern ihr neues Heim für den 14-tägigen Aufenthalt in Graz, kennen zu lernen.
Die Kinder besuchten wie üblich mit ihren grazer Freunden den regulären Unterricht in der Modellschule und im Sacre Coeur, nachdem sich auch diese Schule unter Frau Dir. Resch bereit erklärt hat mit unserem Verein zusammen zu arbeiten.

Die ganze Gruppe wurde am Dienstag um 16.30 Uhr zu einer Besichtigung in das Rathaus eingeladen wo es auch reichlich zu essen und zu trinken gab. Am darauffolgenden Donnerstag war die übliche Stadtführung am Programm und am Tag darauf die Besichtigung der Schokoladenmanufaktur Zotter. Neben einem Schöckel-Ausflug waren noch einige andere Aktivitäten der einzelnen Gasteltern am Programm.
Diesmal wollten unsere Gäste Wien näher kennenlernen und fuhren zum Abschluss zeitig in der Früh des 6.Oktobers in unsere Bundeshauptstadt, von der sie um 18.50 Uhr wieder nach Georgien starteten.

Ausflug zur Schoko-Fabrik über die Oststeiermark mit Riegersburgblick
Gemeinsames Singen am Abschlussabend im georgischen Restaurant „Tamada“ in der Reininghausstraße 59

4. Schüleraustausch November 2022

Am Abend des 24. Novembers sind 4 Buben und 8 Mädchen in Begleitung von 2 Lehrerinnen mit dem Flixbus in Graz eingetroffen. Dank Frau Dir. Resch haben sich diesmal auch wieder im Sacre Coeur einige Eltern gefunden, die Kinder aus Georgien 14 Tage lang Unterkunft, Betreuung und Verpflegung boten.

Gleich am ersten Tag konnte die Gruppe einen von der Stadt Graz gesponserten eineinhalbstündigen Stadtrundgang erleben, der interessante Einblicke in die Geschichte von Graz und Sehenswürdigkeiten bot.

Buffet im Rathaus
Georgier im Sacre Coeur

Auch diesmal hat uns die Stadtgemeinde Graz zum Buffet und einem Besuch des altehrwürdigen Sitzungssaales im Rathaus eingeladen.

Besuch in der Universität Graz
Schoko-Manufaktur Zotter
Sitzungssaal im Rathaus Graz
Rathausbesuch
Präsentation über Georgien
Unterricht im Scre Coeur

Neben dem Unterricht in Modellschule und Sacre Coeur stand auch noch ein Besuch in der Universität Graz, ein Ausflug in die Oststeiermark zur Schokoladenfabrik Zotter und abschließend die Fahrt und Besichtigung Wiens am Programm. Selbstverständlich genossen die Kinder auch die für Weihnachten schon geschmückte und abendlich beleuchtete Stadt Graz in ihrer Freizeit.

5. Schüleraustausch September 2023

Auch heuer durften wir wieder Kinder der Schule Nr. 9 in Telawi, und 2 Begleitlehrerinnen in Graz begrüßen. Am Sonntag, dem 24. September wurden sie von uns am Flughafen Schwechat abgeholt. Der Flixbus brachte alle nach Graz, wo sie von ihren Gasteltern herzlich empfangen wurden. Die Kinder sprechen alle schon gut Deutsch, besuchen mit den Kindern ihrer Gasteltern ganz normal die Schule und sind zum ersten Mal in einem Land, in dem sie ihre Sprachkenntnisse praktisch anwenden können. Die georgischen Kinder müssen in ihrer Heimat-Schule eine Dokumentation über ihren Schulbesuch und den gesamten Aufenthalt in Graz präsentieren.
Gleich zu Beginn ihres Graz Aufenthats spazierten die Neuankömmlinge mit ihren Freunden durch die Altstadt und auf den Schlossberg, wo ihnen von der Stadtgemeinde ein interessanter 3D-Film gezeigt wurde, in dem man quasi über die Stadt hinweg fliegt. Die Kinder waren begeistert und sehr beeindruckt. Zum Schluss durften sie noch über die weltweit höchste Indoor-Rutsche der Welt 170 m weit und 64 m in die Tiefe rutschen – ein Erlebnis der besonderen Art.

Uhrturm und Schloßbergplatz. Im Hintergrund der Kriegersteig, hinter dem sich im Inneren die Schloßbergrutsche und der Schloßberglift befindet.

Am Dienstag dem 3. Oktober fand eine Exkursion in die Universität-Graz statt und am nächsten Tag um 15.30 Uhr
wurden unsere georgischen Schüler mit ihren Freunden und deren Eltern in Begleitung der beiden Lehrerinnen im Rathaus empfangen. Die aufgetischten Brötchen und Getränke schmeckten allen vorzüglich.

Der Sitzungssaal im Rathaus mit Bürgermeisterin Elke Kahr und unseren georgischen Gästen

Weitere Aktivitäten, die Gasteltern mit ihren Kindern unternahmen waren ein Ausflug in die Oststeiermark zur Schoko-Fabrik Zotter, gemeinsames Kochen mit den Kindern von traditionellen georgischen und steirischen Gerichten, und ein Besuch eines SK-Sturm-Fußballspieles.
Am Freitag, den 29. September wurden die beiden Begleitlehrerinnen Tamara (Englisch) und Nino (Deutsch) vom Veiein eingeladen in Begleitung den Schlossberg zu erkunden und anschließend im Restaurant zu speisen.

Wir verabschiedeten uns schließlich am Samstag dem 7. Oktober um 8.30 Uhr von unseren georgischen Gästen, die mit dem Flixbus nach Wien fuhren und somit noch einen Tag in der Bundeshauptstadt Zeit hatten, einige Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Am Sonntag flogen sie dann alle zurück nach Tbilissi und mit dem Bus ging es dann noch ca. 150 km weiter nach Telawi in ihre Heimatstadt.

Ein besonderer Dank gilt beiden Direktorinnen von Modellschule Frau Mag. Hüttl-Zeder und Sacre Coeur
Frau Mag. Ingrid Resch und allen Lehrern der beiden Schulen, die diesen jährlichen Schülerbesuch aus Georgien in Graz trotz zusätzlicher Organisationsaufgaben in ihren Schulen immer wieder ermöglichen.